Pflegemodelle I – Selbstpflege

Das Konzept der Selbstpflege geht auf Dorothea Elizabeth Orem zurück, eine Pflegewisschenschaftlerin aus den USA, die in ihrem 1971 erschienenen Buch „Nursing: Concepts of practice“ (Krankenpflege: Konzepte der Praxis) die Theorie vorstellte. Ihren Überlegungen liegen drei Fragen zu Grunde:

  1. Wie handeln Pflegekräfte, und was sollten sie als Ausübende der Pflege tun?
  2. Warum handeln Pflegekräfte, wie sie handeln?
  3. Was ist das Ergebnis dieses Handelns?

Das Modell stellt einen übergeordneten Bezugsrahmen dar, der drei Theorien mit dem Schwerpunkt Selbstpflege zusammenfasst:

  • Theorie der Selbstpflege (Selbstpflegekompetenz und -erfordernisse, situativer Pflegebedarf)
  • Theorie des Selbspflegedefizits
  • Theorie der Pflegesysteme (Pflegekompetenz und -systeme, Methoden des Helfens)

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Pflegemodelle I – Selbstpflege was last modified: Februar 3rd, 2015 by Heptopus

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Pflegemodelle – aus dem Unterricht, für die Praxis

In nächste Zeit möchte ich einige Pflege-Modelle und -Theorien vorstellen, die ich im Unterricht kennengelernt habe und noch kennen lernen werde. Heute stelle ich das Konzept der Selbstpflege nach Orem vor, im Anschluss beschäftige ich mich mit den AEDLs und dann irgendwann noch mit Biografiearbeit. Was dann noch folgt weiß ich heute noch nicht 😀

Mit einigen dieser Konzepte hatte ich schon Berührung während meiner Arbeit in der Pflege, darum ist es mir wichtig, eins zu sagen: alle diese Konzepte sind nicht isoliert zu sehen. Sie überschneiden sich und müssen individuell angepasst werden. Was für den einen gut ist, ist für den anderen zu viel, oder auch zu wenig – man muss angemessen handeln (vgl. dazu das FIT-Konzept). Man muss genau hinsehen, wer da vor einem sitzt, steht, oder liegt und sich an seinen Fähigkeiten orientieren und diese mit eventuellen Defiziten in Einklang bringen, sprich: einen Mittelweg finden. Dabei orientiert man sich aber immer daran, was der Mensch möchte, für den man seine Zeit und seine Kenntnisse zur Verfügung stellt. Es gibt dabei kein optimales Ergebnis, das bringt eine Abhängigkeit immer mit sich; der wünschenswerte Zustand, das jemand ganz auf unsere Hilfe verzichten kann, wird wohl eher selten erreicht. Aber unser Ziel ist es, dem so Nahe zu kommen wie es nur eben geht, ganz so als wären wir nicht da. Das ist meiner Meinung nach die große Kunst in unserem Beruf, sich so weit zurück zu nehmen, wie es nur geht und in einem Spannungsfeld von Bedürfnissen und Erfordernissen (Pflichten) größtmögliche Zufriedenheit und Autonomie zu ermöglichen.

Hier geht es zu den einzelnen Modellen, ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Selbstpflege nach Orem

AEDLs nach Krohwinkel (in Arbeit :P)

Pflegemodelle – aus dem Unterricht, für die Praxis was last modified: Januar 20th, 2015 by Heptopus

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Unterwegs III – 4 Arten eine Tür zu durchqueren

Tür mit Anwender
Tür in freier Wildbahn mit Anwender

Sie sind wirklich überall – Türen, Rolltreppen, Aufgänge, Durchgänge, Drehtüren, Treppen, Unterführungen usw. usw. Sie können etwas abgrenzen oder den Zugang ermöglichen, sie können uns hinauf- und hinabführen. Türen sind denkbar anwenderfreundlich, sie haben ein simples Konzept, das ihnen zu Grunde liegt. Jeder mag Türen, nur mit der Richtung in die sie zu öffnen sind gibt es manchmal Probleme, das macht Drehtüren so toll. Aber halt: so einfach ist es nicht. Türen können einen Anwender auch verunsichern! Im Laufe der Evolution hat die Menschheit verschiedene Strategien entwickelt, sich diesem Problem zu stellen. Ich stelle Dir hier die 4 wichtigsten Anwenderprofile für die korrekte Benutzung von Durchgängen in unübersichtlichen Situationen vor, vielleicht ist eines für Dich dabei!

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Persönliche Assistenz III – Ein ganz normaler Morgen

Sowas gibt´s nur Samstag
Unser gemütliches Frühstück

Die ganze Woche war ich in der Schule, heute (Samstag) war ich arbeiten und morgen (Sonntag) gehe ich wieder arbeiten. Alle 3 Wochen habe ich einen Samstag frei. Man muss ja von irgendwas leben und ein bisschen Berufserfahrung schadet ja auch nicht. Zu Hause warten meine Freundin und mein mich treu liebender Hund 😉 Die meiste Zeit über bin ich ziemlich kaputt, aber in der Ausbildung gebe ich trotzdem Gas; das ist das Zeugnis mit dem ich mich bewerbe. Meine Arbeit mache ich gerne und nach Hause zu meinen beiden lieben komme ich auch gerne, aber heute möchte ich jammern. Eigentlich habe ich keinen Grund dazu, denn ich bin ziemlich zufrieden mit meinem Leben. Aber irgendwie ist jammern ja auch Selbstschutz. Wenn die Leute denken, dass man zufrieden ist oder sogar glücklich denken sie, man hätte freie Kapazitäten und dann wird man schnell unglücklich, denn man kann ja nicht nein sagen. Also muss man hin und wieder jammern, auch wenn es eigentlich nicht so schlimm ist, oder wie Jürgen sagen würde: „Es war schon schlimmer.“

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Das Zürcher FIT-Konzept

Heute möchte ich eine Zusammenfassung des „Zürcher FIT-Konzepts“ vorstellen. Das Konzept geht davon aus das jedes Kind verschieden ist und das ein erzieherischer Ansatz, der dem einen Kind gerecht wird, für ein anderes schon nicht mehr passend ist. Jedes Kind bringt eigene Wünsche und Bedürfnisse mit und je besser es gelingt, sich auf diese einzustellen, desto besser werden sich diese Kinder entwickeln. Auch die erzieherische Arbeit wird leichter, bzw. weniger.
Aber genauso, wie die Kinder verschieden sind, so sind es auch die Eltern. Eltern haben verschiedene Ansichten von Erziehung, sei es nun, das sie sich an dem orientieren, was sie in ihrer eigenen Kindheit erlebt haben, oder das sie an einem der zahlreichen Konzepte festhalten, die es heute gibt.
In diesem Spannungsfeld zwischen den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder einerseits und den Erwartungen und Ansprüche der Eltern andererseits ist es fast unvermeidlich, das es zu Unstimmigkeiten kommt, sogenannten „Misfits“. Ein Beispiel dafür ist das Schlafverhalten von Kleinkindern. Einige Eltern mögen davon ausgehen, das ihr Kind 12 Stunden schläft und auf einige Kinder trifft dies sogar zu, anderen hingegen genügen 10 Stunden. Es kann passieren, das ein Kind, dessen Eltern sich nicht auf das individuelle Schlaf-Verhalten einstellen, ihr Kind länger im Bett lassen als dieses Schlafen kann, es hat einfach kein Bedürfnis mehr danach. Hieraus können sich Schlafstörungen entwickeln, das Kind hat Schwierigkeiten einzuschlafen, wacht Nachts auf oder am Morgen zu früh. Ein klassisches Beispiel dafür, wie nicht zusammen passende Bedürfnisse und Erwartungen ein „Misfit“ erzeugen.

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Das Zürcher FIT-Konzept was last modified: Januar 18th, 2015 by Heptopus

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Unterwegs II – Ein Kompliment

Jürgen und ich sind unterwegs, es ist Winter und wir laufen durch die Kälte. Also ich laufe und ich schiebe, während Jürgen sitzt und friert. Ich schiebe diese gut 90 kg durch den Schnee und Jürgen sagt mir, ich soll mich nicht so anstellen. Es wäre auch schon mal schlimmer gewesen. „Klar“, denke ich mir, „irgendwann war es schon mal schlimmer, aber was hilft mir das?“ Ich habe meine Handschuhe nicht dabei und friere. Meine Schuhe und meine Hose sind nass und ich jammere vor mich hin. Wir sind auf dem Weg zum Bahnhof, und wie das in Deutschland so ist, können wir nicht einfach zum nächstgelegenen gehen. Der Aufzug ist kaputt. Also müssen wir laufen, bis zu einem Bahnhof mit intaktem Aufzug.

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Unterwegs II – Ein Kompliment was last modified: Januar 17th, 2015 by Heptopus

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Moderation von Übergängen (Transitionen)

Transitionen
Vom alten in ein neues Leben

Jedes Kind und jeder Erwachsene muss in seinem Leben eine Reihe von Übergangen (Transitionen) erfahren und gestalten. Das kann ein Wechsel aus einer Krabbelstube in einen Kindergarten sein, der Wechsel vom Kindergarten in die Schule und die weiterführende Schule, ein Wechsel ins Berufsleben oder eine Mutter-/Vaterschaft sein.  Eine Transition kann als eine Phase beschleunigten Lernens beschrieben werden. Sie sind entwicklungspyschologisch komplexe Prozesse, die mit gravierenden Anforderungen einhergehen und Belastungsfaktoren darstellen können. Bei der Betrachtung von Transitionen sollen aber nicht die Belastungen im Vordergrund stehen, sondern die Chancen die aus der Bewältigung des Überganges entstehen – Kompetenzgewinn, Lernprozesse und die Anpassung an neue Strukturen.

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Moderation von Übergängen (Transitionen) was last modified: Januar 14th, 2015 by Heptopus

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Persönliche Assistenz II – Das Sorgenkind

Das Sorgenkind
Das Sorgenkind

Wie die meisten von Euch wissen, stehe ich einem mehrfach schwerbehinderten Menschen als persönliche Assistenz zur Seite. Um so konkret wie möglich zu werden: ein Mittvierziger, schwere spastische Lähmung, vom Hals abwärts – mit allem was dazu gehört, das „Premiumpaket“ quasi (entschuldigt den Zynismus). Bis auf diese kleinen Details ein ganz normaler Typ, manchmal sogar ein richtiger Arsch, was aber in meinen Augen eigentlich nur ein Zeichen für Normalität ist.

Er lebt alleine und regelt seinen Alltag selbst, er nimmt Hilfe an, wo er sie benötigt. Dabei befindet er sich permanent, wir natürlich auch, in einem Spannungsfeld aus Hilfsbedürftigkeit und dem Wunsch nach Autonomie und allein-sein.  Aber irgendwie schaffen wir, er, meine Kollegen und ich, im Großen und Ganzen recht gut, sein Leben seinen Wünschen entsprechend zu gestalten. Vor ungefähr vier Wochen erreichte uns ein Anruf, der seine Welt erschütterte. Sein Vater war verstorben. Von den folgenden Wochen und unserer Reise zur Beerdigung möchte ich heute erzählen.

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Persönliche Assistenz II – Das Sorgenkind was last modified: Januar 13th, 2015 by Heptopus

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Pflegepraktikum im Hospiz

Wo geht die Reise hin?
Wo geht die Reise hin?

Nachdem ich recht lange nach einer passenden Stelle für mein Pflegepraktikum gesucht habe, bin ich endlich fündig geworden und habe eine Zusage: ich mache mein Pflegepraktikum im Hospiz. Heute war ich zum persönlichen Gespräch dort und ich bin noch mehr überzeugt, als ich es zu Anfang war, das es eine gute Wahl ist. Aber warum bin ich dieser Meinung und was hat die Arbeit im Hospiz mit dem Beruf als Heilerziehungspfleger zu tun?
Welche Aufgaben erwarten mich dort und glaube ich, das ich der Belastung gewachsen bin? Überschätze ich mich oder habe ich mir das ausreichend überlegt?
Das möchte ich hier an dieser Stelle noch einmal für mich reflektieren und ich würde mich freuen, wenn ihr mich dabei begleitet!

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Pflegepraktikum im Hospiz was last modified: Januar 18th, 2015 by Heptopus

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Garten I – Gartengedanken

Garten im Mai
Unser neu übernommener Garten im Mai

Auch wenn im Moment Winter ist und im Garten nicht viel zu tun, kamen in mir während der Bahnfahrt sehnsüchtige Gedanken auf, als ich aus dem Fenster heraus die Kleingartenanlagen anschaute. Im Mai 2014 haben meine Freundin und ich uns relativ spontan einen Wunsch erfüllt – einen eigenen, kleinen Garten. Es ist nicht so leicht, in Frankfurt ein Grundstück zur Bewirtschaftung zu finden, also hatten wir uns vorgenommen, ganz spießig nach einem Kleingarten(verein) Ausschau zu halten. So ganz konkret hatten wir keine Pläne, aber bei einem der regelmäßigen Ausflüge mit Hundemar wurde ich aufmerksam: direkt am Main, auf einer unserer typischen Routen, hin ein Schild: „Garten zu vergeben.“. Also direkt angerufen und siehe da, schon am nächsten Tag konnten wir den Pachtvertrag unterschreiben.

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Garten I – Gartengedanken was last modified: Januar 18th, 2015 by Heptopus

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