Bindungstheorie I – Grundlagen

Die Bindungstheorie ist ein psychologische Theorie, die im wesentlichen auf den Kinderpsychiater John Bowlby, den Psychoanalytiker James Robertson und die Psychologin Mary Ainsworth zurück geht. Sie basiert auf einer emotionalen Betrachtung der frühen Mutter-Kind-Beziehung. Es werden verschiedene Typen von Bindung unterschieden, die ein Mensch bereits als Kind entwickelt und die einen erheblichen Einfluss auf sein Leben als Erwachsener haben – wie er auf bestimmte Situationen reagiert und wie er sich in Beziehungen verhält.

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Bindungstheorie I – Grundlagen was last modified: Januar 8th, 2015 by Heptopus

Workshop-Wochenende Förderkreis kultur regional e.V.

Sommerschein-Logo24Dieses Wochenende ist es wieder so weit, seit langer Zeit mal wieder. Das Workshop-Wochenende zur Planung des Sommerschein-Festivals findet statt. Aus diesem Grund fahren wir für drei Tage in die Pampa, mieten uns eine Conference-Hall und planen was das Zeug hält. Was gibt es da eigentlich so zu tun, wenn man so ein Festival plant?

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Workshop-Wochenende Förderkreis kultur regional e.V. was last modified: Januar 8th, 2015 by Heptopus

Warum PEGIDA eine reale Gefahr ist

PEGIDA-PositionspapierIn ganz Deutschland weniger, in Dresden eher mehr, zu sehen ist momentan das Erstarken einer Bewegung mit dem klangvollen Namen „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. PEGIDA nimmt für sich in Anspruch, einen breiten Querschnitt aller Bevölkerungsgruppen zu vertreten. Was erstmal gut und demokratisch kling offenbart bei genauerem Hinsehen nur einen quer durch die Bevölkerung gehenden, latenten Rassismus, der sich aus schlecht informierter Angst speist. Gibt es ein Deutschland bzw. Europa eine Gefahr einer „Islamisierung des Abendlandes“? Was ist denn dieses Abendland? Mangels anderer, einheitlicher Positionierungen picke ich mir das PEGIDA-Positionspapier, um polemisch und populistisch darzustellen, warum PEGIDA eine weit größere Gefahr für das Abendland darstellt als die Milliarden Gotteskrieger, die europäische Innenstädte mit Gewalt und Terror überziehen.

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Warum PEGIDA eine reale Gefahr ist was last modified: Januar 8th, 2015 by Heptopus

Unterwegs

NiemandIch stand am Gleis, und wartete auf die Bahn. Seit einiger Zeit mittlerweile achtete ich nicht mehr auf den offiziellen Plan, ich stellte mich einfach hin und wartete. Meistens kam sie irgendwann. Ich plante mittlerweile genug Zeit ein, so dass ich meistens zu früh, aber eigentlich nie zu spät war. Mit mir warteten noch andere Menschen. Viele schauten auf ihre Uhr und mit Uhr meine ich Smartphone. Ich weiß nicht ob sie wirklich nach der Zeit sahen, in jedem Fall wirkten sie wie in Eile, so als hätten sie keine Zeit. Ich habe gelesen dass Menschen, die auf die Uhr schauen, nicht nach der Uhrzeit sehen, sondern nach der Zeit, die ihnen noch bleibt; fragt man sie nach der tatsächlichen Uhrzeit müssen sie erneut nachsehen, fragt man aber, wie viel Zeit sie noch haben, wissen sie genau Bescheid. In jedem Fall benutzte ich die Uhr die der Bahnhof zur Verfügung stellte, wobei ich mir natürlich nicht sicher sein konnte, das die angezeigte Zeit stimmte. Eigentlich war es aber auch egal, denn die Bahn fuhr ein.

 

 

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Unterwegs was last modified: Januar 11th, 2015 by Heptopus

Auf den Hund gekommen

Heptopek
Heptopek

Bevor ich meine Liebeserklärung beginne möchte ich eines vorab sagen: Mein ganzes Leben lang habe ich Hunde     gehasst. Und gefürchtet. Ich habe die Straßenseite gewechselt. In meiner persönlichen Gefahrenanalyse                       Mensch:Tier kam zuerst der Hund, dann lange nichts, dann Pferde, dann der weiße Hai und dann der ganze Rest.
Im Haushalt meiner Mutter lebte ein Hund und die meisten Menschen würden sagen, dass er wenig bedrohlich aussah und wirkte. Für mich lag die Sache anders, ich sah ein Maul mit riesigen Zähnen und wenn er durch die Tür wollte bin ich gerne zur Seite gegangen. Es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte mich verbeugt.
Wir haben uns arrangiert. Ich bin ihm aus dem Weg gegangen.

Aber das Leben hat immer den einen oder anderen Spaß auf Lager und so kam es, das ich zu Besuch bei meiner Mutter war, damals als Student in den Semesterferien, auch weil ihr damaliger Ehemann endlich, nach zahlreichen, ungeahndeten groben Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, seinen Führerschein abgeben musste. Leider nicht für immer.

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Auf den Hund gekommen was last modified: Januar 8th, 2015 by Heptopus

Inklusion – Soll Henri (Tim) aufs Gymnasium gehen?

Der „Fall Henri“ mag schon ein alter Hut sein, ich finde ihn aber exemplarisch und gebe darum nochmal meinen Senf dazu, unabhängig von der tatsächlichen, momentanen Entwicklung.
In der „Übereinkunft über die Rechte von Menschen mit Behinderung“ werden einige Grundrechte genannt, die Menschen mit Behinderung regelmäßig versagt werden, ich werde zwei heraussuchen, die ich für die Diskussion, ob Henri (oder Tim) aufs Gymnasium gehen darf (oder sollte), bedeutsam finde:

  • das Recht, ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu führen
  • das Recht, eine gute Bildung zu erhalten

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Inklusion – Soll Henri (Tim) aufs Gymnasium gehen? was last modified: Januar 28th, 2015 by Heptopus

Persönliche Assistenz

Ich arbeite für einen ambulanten Pflegedienst im Bereich der persönlichen Assistenz. In früheren Jahren war ich an einer Schule tätig, auch im Rahmen der PA, allerdings nannte man uns damals noch Integrationshelfer. Im Laufe der Zeit sind mir viele Dinge aufgefallen, die ich erschreckend fand und auch heute noch finde und ich habe selber viel dazu gelernt, nicht zuletzt im Rahmen meiner Ausbildung zum Heilerzieher.
Es hat lange gedauert, bis ich selbst bereit war, einige wichtige Dinge zu akzeptieren und auch schätzen zu lernen, so wie: es ist unglaublich wichtig, welches Menschenbild man hat.

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Inklusion – was ist das?

Inklusion bedeutet Teilhabe an der Gesellschaft. Inklusion bedeutet Selbstbestimmung und Autonomie. Inklusion bedeutet Abbau und Abriss von Grenzen und Barrieren. Entgegen der landläufigen Meinung bezieht sich der Begriff Inklusion nicht nur auf Menschen mit Behinderung, sondern auch auf Menschen mit nicht-heterosexueller Orientierung, alte und kranke Menschen, verschiedene religiöse Ansichten, sprich auf alle Menschen, die außerhalb des alltäglichen Gesellschaftslebens stehen (müssen). Leicht ist ersichtlich, das in verschiedenen Kulturen verschiedene Menschen ausgegrenzt werden, darum ist der Inklusionsbegriff keine starre Formulierung, sondern flexibel – er bezieht sich immer auf die Gesellschaft, auf die er angewendet wird.
Wenn ich hier von Inklusion rede meine ich jedoch, der Einfachheit halber, immer die Inklusion von Menschen mit Behinderung.

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Inklusion – was ist das? was last modified: Januar 28th, 2015 by Heptopus