Unterwegs VI – Ganz normaler Tag

Chill mein Leben
Chill mein Leben

Heute war ein ganz normaler Tag. Ich war in der Schule, ich habe mein Portfolio für das Fach „KMSH“ (Konzepte und Methoden sozialpädagogischen Handelns) abgegeben und eine kleine Klausur im Fach „PemG“ geschrieben (Pflegerische Grundlagen, also Pflegetheorie). War alles gut so weit. Aber irgendwas hat mir heute gefehlt.

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Unterwegs VI – Ganz normaler Tag was last modified: Februar 11th, 2015 by Heptopus

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Der Hund Paula

Blick auf den Nachbargarten (zensiert)
Im Vordergrund unser Garten.

Es wird Frühling. „Aber Heptopus“ denkst Du vielleicht, „es ist doch erst Anfang Februar, wohin?“ aber ich sage es Dir. Es. Wird. Frühling. Wie ich darauf komme? Ganz sicher nicht wegen der paar Sonnenstrahlen und einiger Pflanzen, die sich davon irritieren lassen und wild drauf los knospen – das sind alles trügerische Zeichen einer launischen Natur. Wir bekommen den Frühling von unseren Nachbarn angezeigt; das ist ungleich viel präziser.

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Der Hund Paula was last modified: Februar 8th, 2015 by Heptopus

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PEGIDA, FRAGIDA und die kleine Meinungsfreiheit

Ab in die Tonne
Ab in die Tonne

Frankfurt hat ein ähnliches Problem wie Dresden. In der ostdeutschen Großstadt gehen die Anhänger von PEGIDA durch die Straßen um gegen die Islamisierung ihrer Stadt im Speziellen und des „Abendlandes“ im Allgemeinen zu demonstrieren, obwohl dort nicht einmal 1% der Bevölkerung sich zum Islam bekennt. In Frankfurt geht FRAGIDA spazieren (ein örtlicher PEGIDA-Franchise-Nehmer) und wird von massiv vielen Gegendemonstranten behindert, um die FRAGIDisierung von Frankfurt zu verhindern, obwohl dort nicht einmal 1% der Bevölkerung sich zur Peggy bekennt. Ein Kommentar.

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PEGIDA, FRAGIDA und die kleine Meinungsfreiheit was last modified: Februar 3rd, 2015 by Heptopus

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Unterwegs V – Bloß nicht aufregen

Der Wi**ser
Der Wi**chser

Heute mache ich ein Experiment. Für einen Tag nehme ich mir ein Beispiel an anderen und versuche alles zu vergessen, was man mir beigebracht hat, als ich ein Kind war. Ich pfeife auf das, was Mutter, Vater und meine Lehrer erfolgreich in mein Hirn geprügelt haben! Die Sau, die lass ich raus, als wäre ich der einzig wichtige Mensch auf der Welt – ich nehme mir mein Geburtsrecht als Halbgott! Wenn ich mich schon in die Gefilde des Pöbels herab begebe, dann soll er spüren wer ich bin!

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Unterwegs V – Bloß nicht aufregen was last modified: Februar 3rd, 2015 by Heptopus

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Wie die Sprache unsere Sicht auf die Welt verändert

Sprache
Wie Sprache unser Denken beeinflusst.

So manch einer ist stolz darauf, zu sprechen, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Einfach die Meinung sagen, gerade heraus, frei und direkt, denn man will sich ja nicht verbiegen lassen. Meistens werden diese Leute beklatscht dafür, das sie Dingen einen einfachen, greifbaren Namen geben und wir das nicht selber tun müssen. Denn es kommt ja hin und wieder vor, das dadurch Menschen verletzt werden oder sich verletzt fühlen. Und gerade heutzutage stinkt es auch einfach vielen, dass sie quasi vorgeschrieben bekommen, wie sie zu sprechen haben. Für alles gibt es Regeln: Gender-Mainstream, die ewige Diskussion, wie man Menschen mit Behinderung nennen soll bzw. darf, die Ächtung des Wortes „Neger“-Kuss usw. usf.

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Wie die Sprache unsere Sicht auf die Welt verändert was last modified: Februar 3rd, 2015 by Heptopus

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Warum das Dschungelcamp dieses Jahr ziemlich gelungen ist

"Dschungelcamp"-Logo
„Dschungelcamp“-Logo

Es ist im Moment aus jeder Ecke hörbar – das Dschungelcamp dieses Jahr ist kacken-langweilig, zumindest von denen, die es auch regelmäßig schauen. Dem Rest sei die Meinung und Ablehnung gegönnt, das es völliger Unsinn ist, ich kann das sogar verstehen. Persönlich habe ich mich aber, wie so viele andere, um mein Feierabend-Vergnügen betrogen gefühlt. Die letzten Staffeln waren da anders, es wurde gezickt und gebissen, als würde es wirklich um was gehen und man hatte fast den Eindruck, man hätte echte Menschen vor sich, die sich mit mehr oder weniger echten Problemen herumschlagen müssen – wie bekomme ich was zu Essen, wie bekomme ich den Tag rum, während meine Menschen missgünstig auf alles schauen, was ich erreiche? Das es dieses Jahr so anders ist, so scheinbar langweilig, macht es aber eigentlich schon wieder richtig interessant.

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Warum das Dschungelcamp dieses Jahr ziemlich gelungen ist was last modified: Februar 3rd, 2015 by Heptopus

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Unterwegs V -Retrospektive

OF-fenbar bin ich zu langsam.
OF-fenbar bin ich zu langsam.

Heute ist Samstag und es ist Winter. Es passiert nicht viel, das erzählenswert wäre. War heute bei Jürgen, da war auch nichts los und es hat wieder angefangen zu schneien. Da dachte ich mir, es sei eine gute Gelegenheit, eine ältere, dem einen oder anderen bereits bekannte Geschichte neu zu erzählen, auf vielfachen Wunsch meiner Leser (der Unmengen von Lesern 😛 ). Sie beschäftigt sich mit meiner erhöhten Gefährundslage wenn ich mich zu privaten Zwecken in ein Auto setze, zum Leidwesen der PEGIDA gibt es aber keinen islamisierenden Hintergrund; ungeachtet der Religion und/oder Herkunft zeigt sich nur, wie bescheuert Autofahrer sind. Eventuell kann man das noch in Zusammenhang mit gewissen Kennzeichen bringen, aber das wars dann auch schon. Aber: der Worte genug, lasst Euch entführen. Es war im Mai des Jahres 2014, wir hatten gerade unseren Pachtvertrag für den Garten unterschrieben, da begab es sich…

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Unterwegs V -Retrospektive was last modified: Februar 3rd, 2015 by Heptopus

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PEGIDA – Was macht denn die Peggy da?

https://www.youtube.com/watch?v=O8xmtJGOP9w&feature=youtu.be

Das lasse ich mal so stehen, ohne es wirklich großartig zu kommentieren. Ich fasse es nur ein wenig zusammen. Wieso soll man in einer Stadt, in der der Anteil der Muslime bei 0,4% liegt, NICHT gegen Muslime demonstrieren? Es gibt schließlich überhaupt keinen Regenwald in Deutschland, gegen dessen Abholzung darf man aber demonstrieren. Hier wird ja wohl mit zweierlei Maß gemessen!

Auch wenn der Video-Schnipsel natürlich aus dem Zusammenhang gerissen ist und die folgende, bestimmt gut durchdachte und rhetorisch eindrucksvoll vorgetragene Argumentation  völlig ignoriert, bekommt er von uns eine Auszeichnung für die schlechteste Einleitung ever. Selfowned mit eingesprungener Gesichtspalme!

Echt jetzt?
Echt jetzt?
PEGIDA – Was macht denn die Peggy da? was last modified: Januar 23rd, 2015 by Heptopus

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Unterwegs IV – Energie!

Energie!
Warp 4, Energie!

Vor einigen Tagen war ich unterwegs, ohne Jürgen zwar, aber vollauf damit beschäftigt, mich selbst zu betreuen. Ich kam gerade von der Schule, hatte die Bahnfahrt hinter mir und war nun für ungefähr 15 Minuten mit mir selbst allein, während ich nach Hause lief. In diesen Momenten denke ich über alles Mögliche nach, das meiste davon ist mir im Anschluss nicht einmal mehr bewusst, und so lässt sich dieser Zustand wohl am Besten mit planvoller Trance beschreiben, es sind Tagträume, eine eingeschobene, teilweise Defragmentierung meines Gehirns die meine geistige Gesundheit erhält Vom Rest der Welt bekomme ich dann nicht mehr viel mit. Und so kam es, das ich irgendwann vor zwei Kindern stand, die am Boden herumlungerten, rechts eine Hauswand, an der eines lehnte, links ein Lieferwagen, an dem das andere lehnte, beide im Alter von ungefähr zehn Jahren.

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Unterwegs IV – Energie! was last modified: Februar 3rd, 2015 by Heptopus

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