Das Zürcher FIT-Konzept

Heute möchte ich eine Zusammenfassung des „Zürcher FIT-Konzepts“ vorstellen. Das Konzept geht davon aus das jedes Kind verschieden ist und das ein erzieherischer Ansatz, der dem einen Kind gerecht wird, für ein anderes schon nicht mehr passend ist. Jedes Kind bringt eigene Wünsche und Bedürfnisse mit und je besser es gelingt, sich auf diese einzustellen, desto besser werden sich diese Kinder entwickeln. Auch die erzieherische Arbeit wird leichter, bzw. weniger.
Aber genauso, wie die Kinder verschieden sind, so sind es auch die Eltern. Eltern haben verschiedene Ansichten von Erziehung, sei es nun, das sie sich an dem orientieren, was sie in ihrer eigenen Kindheit erlebt haben, oder das sie an einem der zahlreichen Konzepte festhalten, die es heute gibt.
In diesem Spannungsfeld zwischen den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder einerseits und den Erwartungen und Ansprüche der Eltern andererseits ist es fast unvermeidlich, das es zu Unstimmigkeiten kommt, sogenannten „Misfits“. Ein Beispiel dafür ist das Schlafverhalten von Kleinkindern. Einige Eltern mögen davon ausgehen, das ihr Kind 12 Stunden schläft und auf einige Kinder trifft dies sogar zu, anderen hingegen genügen 10 Stunden. Es kann passieren, das ein Kind, dessen Eltern sich nicht auf das individuelle Schlaf-Verhalten einstellen, ihr Kind länger im Bett lassen als dieses Schlafen kann, es hat einfach kein Bedürfnis mehr danach. Hieraus können sich Schlafstörungen entwickeln, das Kind hat Schwierigkeiten einzuschlafen, wacht Nachts auf oder am Morgen zu früh. Ein klassisches Beispiel dafür, wie nicht zusammen passende Bedürfnisse und Erwartungen ein „Misfit“ erzeugen.

weiterlesen

Das Zürcher FIT-Konzept was last modified: Januar 18th, 2015 by Heptopus

Price:
Category:     Product #:
Regular price: ,
(Sale ends !)      Available from:
Condition: Good ! Order now!

by

Unterwegs II – Ein Kompliment

Jürgen und ich sind unterwegs, es ist Winter und wir laufen durch die Kälte. Also ich laufe und ich schiebe, während Jürgen sitzt und friert. Ich schiebe diese gut 90 kg durch den Schnee und Jürgen sagt mir, ich soll mich nicht so anstellen. Es wäre auch schon mal schlimmer gewesen. „Klar“, denke ich mir, „irgendwann war es schon mal schlimmer, aber was hilft mir das?“ Ich habe meine Handschuhe nicht dabei und friere. Meine Schuhe und meine Hose sind nass und ich jammere vor mich hin. Wir sind auf dem Weg zum Bahnhof, und wie das in Deutschland so ist, können wir nicht einfach zum nächstgelegenen gehen. Der Aufzug ist kaputt. Also müssen wir laufen, bis zu einem Bahnhof mit intaktem Aufzug.

weiterlesen

Unterwegs II – Ein Kompliment was last modified: Januar 17th, 2015 by Heptopus

Price:
Category:     Product #:
Regular price:,
(Sale ends !)      Available from:
Condition: Good ! Order now!

by

Moderation von Übergängen (Transitionen)

Transitionen
Vom alten in ein neues Leben

Jedes Kind und jeder Erwachsene muss in seinem Leben eine Reihe von Übergangen (Transitionen) erfahren und gestalten. Das kann ein Wechsel aus einer Krabbelstube in einen Kindergarten sein, der Wechsel vom Kindergarten in die Schule und die weiterführende Schule, ein Wechsel ins Berufsleben oder eine Mutter-/Vaterschaft sein.  Eine Transition kann als eine Phase beschleunigten Lernens beschrieben werden. Sie sind entwicklungspyschologisch komplexe Prozesse, die mit gravierenden Anforderungen einhergehen und Belastungsfaktoren darstellen können. Bei der Betrachtung von Transitionen sollen aber nicht die Belastungen im Vordergrund stehen, sondern die Chancen die aus der Bewältigung des Überganges entstehen – Kompetenzgewinn, Lernprozesse und die Anpassung an neue Strukturen.

weiterlesen

Moderation von Übergängen (Transitionen) was last modified: Januar 14th, 2015 by Heptopus

Price:
Category:     Product #:
Regular price:,
(Sale ends !)      Available from:
Condition: Good ! Order now!

by

Persönliche Assistenz II – Das Sorgenkind

Das Sorgenkind
Das Sorgenkind

Wie die meisten von Euch wissen, stehe ich einem mehrfach schwerbehinderten Menschen als persönliche Assistenz zur Seite. Um so konkret wie möglich zu werden: ein Mittvierziger, schwere spastische Lähmung, vom Hals abwärts – mit allem was dazu gehört, das „Premiumpaket“ quasi (entschuldigt den Zynismus). Bis auf diese kleinen Details ein ganz normaler Typ, manchmal sogar ein richtiger Arsch, was aber in meinen Augen eigentlich nur ein Zeichen für Normalität ist.

Er lebt alleine und regelt seinen Alltag selbst, er nimmt Hilfe an, wo er sie benötigt. Dabei befindet er sich permanent, wir natürlich auch, in einem Spannungsfeld aus Hilfsbedürftigkeit und dem Wunsch nach Autonomie und allein-sein.  Aber irgendwie schaffen wir, er, meine Kollegen und ich, im Großen und Ganzen recht gut, sein Leben seinen Wünschen entsprechend zu gestalten. Vor ungefähr vier Wochen erreichte uns ein Anruf, der seine Welt erschütterte. Sein Vater war verstorben. Von den folgenden Wochen und unserer Reise zur Beerdigung möchte ich heute erzählen.

weiterlesen

Persönliche Assistenz II – Das Sorgenkind was last modified: Januar 13th, 2015 by Heptopus

Price:
Category:     Product #:
Regular price:,
(Sale ends !)      Available from:
Condition: Good ! Order now!

by

Pflegepraktikum im Hospiz

Wo geht die Reise hin?
Wo geht die Reise hin?

Nachdem ich recht lange nach einer passenden Stelle für mein Pflegepraktikum gesucht habe, bin ich endlich fündig geworden und habe eine Zusage: ich mache mein Pflegepraktikum im Hospiz. Heute war ich zum persönlichen Gespräch dort und ich bin noch mehr überzeugt, als ich es zu Anfang war, das es eine gute Wahl ist. Aber warum bin ich dieser Meinung und was hat die Arbeit im Hospiz mit dem Beruf als Heilerziehungspfleger zu tun?
Welche Aufgaben erwarten mich dort und glaube ich, das ich der Belastung gewachsen bin? Überschätze ich mich oder habe ich mir das ausreichend überlegt?
Das möchte ich hier an dieser Stelle noch einmal für mich reflektieren und ich würde mich freuen, wenn ihr mich dabei begleitet!

weiterlesen

Pflegepraktikum im Hospiz was last modified: Januar 18th, 2015 by Heptopus

Price:
Category:     Product #:
Regular price:,
(Sale ends !)      Available from:
Condition: Good ! Order now!

by

Bindungstheorie I – Grundlagen

Die Bindungstheorie ist ein psychologische Theorie, die im wesentlichen auf den Kinderpsychiater John Bowlby, den Psychoanalytiker James Robertson und die Psychologin Mary Ainsworth zurück geht. Sie basiert auf einer emotionalen Betrachtung der frühen Mutter-Kind-Beziehung. Es werden verschiedene Typen von Bindung unterschieden, die ein Mensch bereits als Kind entwickelt und die einen erheblichen Einfluss auf sein Leben als Erwachsener haben – wie er auf bestimmte Situationen reagiert und wie er sich in Beziehungen verhält.

weiterlesen

Bindungstheorie I – Grundlagen was last modified: Januar 8th, 2015 by Heptopus

Price:
Category:     Product #:
Regular price:,
(Sale ends !)      Available from:
Condition: Good ! Order now!

by